Donnerstag, 27. Juni 2013

Blogtour Flying Moon 27.06.2013

Heute macht die Blogtour zu Flying Moon bei mir einen Zwischenstop. Mein Blog ist noch ein kleines Baby und deshalb freue ich mich um so mehr und schicke ein ganz großes Dankeschön an Katja von Ka-Sa´s Buchfinder, die diese Tour organisiert hat und an Red Bug Books.
Für die Tour haben sich 10 Blogs angemeldet und sie endet am 30.06. mit einem Gewinnspiel auf  Ka-Sa´s Buchfinder, wo ihr zu jedem Beitrag den es während der Tour gab, eine Frage beantworten müsst. Zu gewinnen gibt es sage und schreibe 5 signierte Bücher, ein Hoddie und eine Tasse.







Ok, ich habe im Vorfeld das Buch "Flying Moon" gelesen und hier findet ihr meine Rezi und nun darf ich euch das Buch "Flying Moon- Lasse" vorstellen, der ja schon in "Flying Moon" eine tragende Rolle gespielt hat.
In "Flying Moon" war er eher der unnahbare Junge gewesen, der nicht viel von sich preisgibt. Umso spannender, dass er sich nun selbst zu Wort meldet.

Aber lest doch einfach selbst:

Doch in diesem Hotelzimmer war ich gerade nur Lasse, für den jeder ein Etikett hatte: Nachwuchsstar, Ausnahmeschauspieler, Hoffnung des schwedischen Films. Wenn die schwedische Presse es gut mit mir meinte. Sonst auch gerne: Kiffer, Partygänger, Verführer oder Bruder von Ole Paulsen, was wahlweise ganz negativ oder ganz positiv gemeint sein konnte.
Das waren eindeutig zu graue Gedanken. Es war keine gute Idee gewesen, mich allein auf das Hotelbett zu legen. Überhaupt: allein! Wo waren denn jetzt die ganzen Mädchen, von denen die Presse immer schrieb? Nicht, dass ich Lust darauf gehabt hätte, diese Stimmung mit irgendjemandem zu teilen. Oder vielleicht doch. Am liebsten mit jemanden, der mich nicht ausfragte. Bloß nicht. Sich nicht nach meinem Bruder erkundigte, nach den anderen Schauspielern, den Filmen, dem Tratsch und Klatsch. Sondern mit jemandem, der jetzt einfach mit geschlossen Augen mit mir atmen würde. Okay, ein Mädchen. Aber eines, dem es egal war, dass es gleich mit mir über den roten Teppich gehen müsste, oder es sogar noch nicht mal wollte. Wir könnten ja auch hier bleiben ...
Ich hörte Ole lachen. Irgendwo weit hinten in meinem Kopf. Natürlich. Er dachte, dass ich Mädchen bräuchte, um mich gut zu fühlen und einen Joint und Alkohol, um mich wieder runter zu bringen. Dass ich wie er wäre. Aber das stimmte nicht.
Erschöpft stand ich auf, zog die Vorhänge zurück und wartete darauf, dass das Licht mich wieder auftankte. Mit guter Laune, mit Leben, mit der Lust auf Leute, die ich brauchte, um diesen Abend zu überstehen, nein: zu genießen.
Als ich im Bad stand, um mich fertig zu machen, zu rasieren, obwohl da nicht viel Bart war, rief meine Mutter an. Sie hat ein Radarsystem, mit dem sie auch aus der größten Entfernung meine Stimmungen mitbekommt und sie wollte hören, ob ich wirklich zu der Filmpremiere ging. Als einziger Vertreter der Paulsen Familie, weil mein Bruder in Berlin drehte und mein Vater in Schweden war.
„Nora hat angerufen“, sagte sie, nachdem wir den Smalltalk beendet hatten. „Du gehst doch zu der Premiere?“
„Weiß nicht.“
Ich war mir immer noch nicht sicher.
Sie seufzte. „Sie würde dich gerne kennenlernen.“
„Dort?“
„Nein, natürlich nicht, das wollte ich mit dir besprechen. Ich dachte, ihr könntet euch morgen bei ihr im Büro treffen. Der Regisseur wird auch kommen.“
„Ein Casting?“
„Nein, nein, sie wollen nur sehen, ob du grundsätzlich passt, ich meine, du kennst das doch.“
Ja, natürlich. Früher waren es nur Castings, aber nun gab es immer öfter Treffen mit Regisseuren. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie nur neugierig waren und sehen wollten, ob die Gerüchte über mich stimmten. Denn es war ja nicht so, dass sie mich dann gleich be-setzten.
„Was ist mit diesem anderen Projekt? Ich meine, hat dieser Caster von neulich sich noch mal gemeldet?“
„Du meinst dieses YouTube Zombie-Projekt?“
„Ja.“
Sie schwieg. Und ich wusste, was sie dachte. Jahrelang war ich scharf darauf gewesen, in möglichst großen Kinoproduktionen mitzu-spielen und nun, wo ich die Möglichkeit hatte, interessierte es mich auf einmal nicht mehr. Ich verstand, dass es meine Mutter beunruhig-te, als Mutter und als Agentin. Es lag auch an den Rollen. Seit Sweet Sixteen sahen mich offenbar alle als den mysteriösen Jungen, der das unscheinbare Mädchen von nebenan in eine Prinzessin verwandelte.
„Ich frage noch mal nach, aber, Lasse: Zombie Revolution? Really?“
„Ist doch mal was anderes ...“
„Okay, aber du weißt, dass die Gage bestimmt nur auf Rückstellung ist und die Drehbedingungen ... na, das brauche ich dir nicht alles zu sagen, oder? Ich denke, du bist erwachsen und weißt, was gut für dich ist.“
„Nein, weiß ich nicht. Trotzdem danke.“
Sie lachte. Was ich mochte. Meine Mutter hatte Humor. Sie war eine gute Agentin, aber manchmal war es schwer, Agentin und Mutter auseinander zu halten. Eine gute Mutter war sie auf jeden Fall, denn sie drängte mich nie zu etwas. Trotzdem fiel es ihr schwer zu ver-stehen, warum ich so unzufrieden war. Ich verstand es selber nicht. Man fährt eine Weile lang Autobahn und plötzlich hat man das Ge-fühl, eine Ausfahrt verpasst zu haben. Vielleicht nur eine ganz kleine, unscheinbare Ausfahrt, aber auf einmal fehlt einem etwas und zum Umkehren hat man keine Kraft, man fährt eh schon die ganze Zeit viel zu schnell.
„Okay, ich kümmere mich darum. Aber wenn du dann als blutverschmierter Zombie dein Schauspieltalent vergeudest, dann beschwer dich nicht bei mir.“
„Versprochen.“
Na, schon neugierig? Ich bin auf jeden Fall sehr neugierig auf den 2. Band.


 
Lasse

Ein trauriger Prinz, ein rockiges Aschenputtel, eifersüchtige Exfreundinnen. Ein Film- Märchen.

Filmstar, Partygänger, Kiffer. Lasse hat viele Etiketten, aber es kümmert ihn wenig. Bis er auf ein unbekanntes Mädchen trifft und sich sofort verliebt. Für sie will er anders sein, sich öffnen, Schwäche zeigen.
Aber sein altes Image verfolgt ihn und droht nicht nur seine Karriere, sondern auch seine neue Liebe zu zerstören.
Im zweiten Teil der Film.Love.Story kommt Lasse zu Wort und schildert seine Sicht der ersten Begegnung mit Moon und ihre Wiederbegegnung an einem Filmset.




Und hier nochmals alle teilnehmenden Blogs:

Hier ein Liste der Blogs die daran teilnehmen und sich auf einen Besuch freuen.

17.6. Manjas Buchregal
http://manjasbuchregal.blogspot.de/

18.6..Die Seitenflüsterer
http://dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de/

19.6. Xallaya
http://xallaya.blogspot.de

20.6.Pia`s Buecherinsel
http://piasbuecherinsel.blogspot.de/

21.6. Buecherfee
http://buecherfee.blogspot.de/

24.6.Mel Bücherwurm
http://melbuecherwurm.blogspot.de

25.6.Merlin`s Bücher
http://merlinsbuecher.blogspot.de/

26.6. Book-Challenges
http://buch-challenges.blogspot.de/

28.6. http://beatelovelybooks.blogspot.de

        http://protagonist-erlebt.blogspot.de/2013/06/blogtour-mein-beitrag-d.html 

29./30.6 Ka-Sa`s Buchfinder (Gewinnspiel)
https://kasasbuchfinder.wordpress.com/

Jetzt wünsche ich euch noch viel Spaß auf der Tour und drücke euch die Daumen beim Gewinnspiel.

Liebe Grüsse
Mone




Kommentare :

  1. Und wie ich neugierig bin ☺ Schöner Beitrag Mone!
    GLG,
    Mel

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    1. Ohh, noch ein Frühaufsteher;)
      Danke!
      Liebe Grüße

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  2. Monja / Nefertari3527. Juni 2013 um 06:51

    Guuten Morgen!
    Das ist ein wirklich schöner Blogbeitrag! Hat mir gut gefallen!
    :)
    Liebe Grüße
    Monja

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  3. Ja ne also, eigentlich müssen wir nun alle Lasse lesen, oder was meint ihr, so langsam finde ich es selber ein wenig fies, wie neugierig wir die Leser machen ;-)

    Aber wir sind ja genauso gespannt auf den Folgeband!

    Sehr schöner Beitrag!
    GlG Katja

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  4. Hallo Mona,

    ja, wie es scheint steigert jeder Blog, die Lust auf das Buch noch ein bißchen mehr!! Hier jetzt auch wieder...cool

    LG..Karin..

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  5. Hej Mone,

    so, nun kommen die Spätaufsteher und genießen den Abend bei dir :) Blogger hat uns zwar eine halbe Stunde warten lassen, aber nun sind wir durchgekommen und freuen uns, über deinen schönen Beitrag und das Lasse Cover sieht auf dem schwarzen Hintergrund richtig gut aus.
    Wir "sehen" uns sicher noch öfter!
    All the best - Die Redbugx

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  6. Hi Mone, Danke dass du mich neugierig gemacht hast auf Lasses Sichtweise, mir hat Teil 1 schon gut gefallen. Blogtouren sind doch immer was feines :-)

    P.S: Wieso ist eigentlich unter deinem Abschiedsgruß so viel schwarzer Raum??

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    1. Hi!

      Keine Ahnung, was da geschehen ist. Es war auf jeden Fall nicht so geplant. Finde ich auch ziemlich doof.:(

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Wie die meisten Blogger, freue ich mich auch über liebe Kommentare und Feedbacks.

LG Mone